Übertragung von Pflichten auf Kraftfahrer

Zwischen Herrn ..................................................

 
(in folgenden Arbeitnehmer)

und der

 
(im folgenden Arbeitgeber)

wird folgende Vereinbarung getroffen:

 

Dem Arbeitnehmer werden im Rahmen seiner Tätigkeit als Kraftfahrer beim Arbeitgeber die folgenden dem Arbeitgeber bei der Durchführung der Halterverantwortlichkeit obliegenden Pflichten übertragen:

Der Kraftfahrer ist verpflichtet, die Fahrtschreiber bzw. persönlichen Kontrollbücher ordnungsgemäß zu führen sowie Beleuchtung und Bereifung des ihm zugewiesenen Kraftfahrzeuges, Kühlwasser - und Motorölstand täglich vor Fahrtantritt zu überprüfen. Defekte Beleuchtung oder Bereifung läßt er eigenständig erneuern oder nimmt diese Arbeiten selbst vor. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, für die ordnungsgemäße Pflege und Wartung des anvertrauten Kraftfahrzeuges zu sorgen. Er hat dafür zu sorgen, daß Ladegut nicht vom LKW herabfallen oder - rieseln kann und der LKW nicht überladen wird.

Der Arbeitnehmer sichert zu, im Besitz der entsprechenden Fahrerlaubnis für jedes der ihm anvertrauten Fahrzeuge zu sein. Er verpflichtet sich, sofort dem Halter der Fahrzeuge und dem Arbeitgeber mitzuteilen, falls er Fahrzeugpapiere verloren hat oder nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist bzw. ihm ein Fahrverbot ausgesprochen wurde oder Straf- und Bußgeldverfahren bzw. Ermittlungsverfahren gegen ihn laufen, die zu diesem Ergebnis führen können. Der Kraftfahrer legt unaufgefordert im Abstand von 3 Monaten seinen Führerschein dem Fuhrparkleiter oder dem Firmenchef zur Einsichtnahme vor.

Dem Arbeitnehmer ist nicht gestattet, dritte Personen mitzunehmen oder das Kraftfahrzeug an Dritte zu überlassen.

Er beachtet StVO und StVZO sowie die Lenk- und Ruhezeitenbestimmungen, das ordnungsgemäße Ausfüllen der Tachoscheiben und andere rechtliche Vorschriften.

Verstößt der Arbeitnehmer schuldhaft gegen die vorgenannten Verpflichtungen, so ist er zum Ersatz des hieraus der Firma entstandenen Schadens verpflichtet. Der Arbeitnehmer haftet auf Ersatz der aus einem Verkehrsunfall erwachsenen Schäden, wenn er diesen vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Bei fahrlässig herbeigeführten Unfällen ist er zu einem angemessenen Teil am Schaden zu beteiligen. Eine Verpflichtung zum Schadensersatz besteht nicht, soweit der Schaden durch eine Versicherung abgedeckt wird.

Dem Arbeitnehmer kann fristlos gekündigt werden, wenn er während der Fahrten nachgewiesen unter Alkoholeinfluß steht; der Arbeitnehmer akzeptiert eine solche Kündigung und erklärt bereits jetzt, daß er gegen eine solche Kündigung nicht klagweise vorgehen wird.

Der Verpflichtete hat diese Erklärung erläutert bekommen, genau gelesen und verstanden. Ein Exemplar wurde ihm ausgehändigt.

 

..........., den ...........

 

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Unterschrift des Arbeitgebers     Unterschrift des Arbeitnehmers/Verpflichteten